Lärmaktionsplanung des Eisenbahn- Bundesamt (EBA)

2. Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung

Das Eisenbahnbundesamt (EBA) ist seit dem 01. Januar 2015 für die Lärmaktionsplanung an den Haupteisenbahnstrecken des Bundes zuständig. Das Eisenbahnbundesamt wird den ersten bundesweiten Lärmaktionsplan bis Mitte 2016 erstellen.

Bis Ende Juni 2015 hatten Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, ihr Lärmempfinden entlang von Eisenbahnstecken zu schildern. Das Eisenbahnbundesamt hat die Ergebnisse der 1. Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung ausgewertet und veröffentlicht. Der Lärmaktionsplan Teil A kann im Internet unter folgendem Link abgerufen werden und kann auch als Druckversion beim Eisenbahnbundesamt angefordert werden: www.eba.bund.de/lap

Die 2. Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung im Rahmen der Lärmaktionsplanung an den Haupteisenbahnstrecken des Bundes startet am 15. November 2015 und endet am 15. Dezember 2015. Bürgerinnen und Bürgern die von dem Schienenlärm betroffen sind, haben nun die Möglichkeit, dem Eisenbahnbundesamt eine Rückmeldung zum bisherigen Ablauf der 1. Phase zur Lärmaktionsplanung zu geben. Die Beteiligungsplattform kann unter folgendem Link erreicht werden: http://www.laermaktionsplanung-schiene.de
Dort steht Ihnen zu diesem Zweck ein Fragebogen zur Verfügung, der online ausgefüllt oder auch ausgedruckt auf dem Postweg eingeschickt werden kann. Die Ergebnisse der 2. Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung werden als Auswertung in den Pilot-Lärmaktionsplan Teil B einfließen und veröffentlicht. Die Teile A und B zusammen bilden den vollständigen Pilot-Lärmaktionsplan für die Haupteisenbahnstrecken des Bundes.

Die Lärmaktionsplanung ist ein Verfahren, das auf der Grundlage der Lärmkartierung und unter Beteiligung der Öffentlichkeit das Ziel hat, hohe Lärmbelastung zu identifizieren. Die Öffentlichkeitsbeteiligung des Eisenbahnbundesamtes richtet sich an Bürgerinnen und Bürger, Lärmschutzvereinigungen, kommunale Verwaltungen etc., welche von Schienenlärm betroffen sind. Eine rege und konstruktive Beteiligung ist für dieses Projekt sehr wichtig. Nur durch ihre Mithilfe hat das Eisenbahnbundesamt die Möglichkeit, das Verfahren der Lärmaktionsplanung weiter zu verbessern und zu optimieren.